Sicher durchs Training

Sicher durch jedes Training

Beim Lederhosentraining tummeln sich hunderte Menschen, alle mit unterschiedlichen körperlichen Voraussetzungen. Alter, Trainingserfahrung, Gesundheitszustand und Fitness – diese Faktoren müssen bei der optimalen Gestaltung des Trainings berücksichtigt werden. Zwar gibt der Trainer den Ablauf der Einheiten vor, du hast das Ruder trotzdem selbst in der Hand und kannst das Training so steuern, dass es dir gut tut – egal wie fit und erfahren du bist!


1. Auf den Körper hören - Pausen machen!

Auch wenn alle 499 anderen noch durchhalten und tief in der Kniebeuge sitzen (und der Gruppendruck zugegebenermaßen unerträglich ist), solltest du nur auf deine eigenen Beine hören. Leiden Körperhaltung und Kreislauf unter der hohen Intensität, hast du zwei Möglichkeiten:

  1. Die Situation entschärfen und eine Körperhaltung einnehmen, welche die arbeitende Muskulatur etwas entlastet (weniger tief in die Kniebeuge oder in den Liegestütz gehen; Oberkörper aufrichten, statt weit nach vorne zu beugen; Arme etwas unter Schulterhöhe fallen lassen – der LHT-Kenner weiß, welche Übung gemeint ist)
  2. Pause machen. Du kannst ja wieder einsteigen und weiterkämpfen, sobald du dich in der Lage dazu fühlst.
  3. Schmerzen beim Training sind Abbruchkriterium für die aktuelle Übung. Wenn erst nach dem Training Schmerzen auftreten, könnte der Trainer einen Tipp haben.     

2. Übungsauswahl

Wenn du aufgrund einer Verletzung oder aus einem anderen Grund eine bestimmte Übung nicht mitmachen kannst, dann wähle einfach eine Alternative, die du kennst und die dir Spaß macht! Z.B. Unterarmstütz oder Crunches statt Liegestütz.


3. Bewegungsgeschwindigkeit und -umfang reduzieren

Wenn du nicht sicher bist, ob du eine Übung korrekt ausführst oder wenn du bestimmte Bewegungen als extrem anstrengend empfindest, reduziere einfach das Bewegungstempo und den Bewegungsumfang. Geh nicht so tief in die Knie und verwende die Konzentration lieber auf ein bewusstes gedankliches Ansteuern derjenigen Muskeln, die bei der jeweiligen Übung trainiert werden sollen.


4. Ernährung und Kleidung

Um Schwäche und Übelkeit beim Training vorzubeugen, solltest du sicherstellen, dass du genügend Energie im Körper hast. Mit einer Banane oder einem Müsliriegel und 0,5l Wasser oder Schorle ca. eine Stunde vor dem Training bist du auf der sicheren Seite. Die Kleidung sollte wetterangepasst sein!


5. Trainer fragen

Auch wenn er beim Training als unsympathischer Schleifer auftritt – der Trainer hat ein Herz für alle Teilnehmer. Wenn du Fragen hast, komm nach der Einheit nach vorne und frag nach.